Vergebung

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Ich interessiere mich nicht
an das, was du sagen willst
mir ist es egal
wie du leben willst
ich lege meine Hände
auf deinen Kopf
hier
du kannst gehen

Roter Umhang
und silberne Krone
mir ist es egal
was du willst
um glücklich zu sein
ein Kuss auf die Stirn
für eine sichere Fahrt
hier
gehe in Frieden

Du trägst die Sünden
deinen frühen Tagen
wusstest du nicht,
dass man alles zahlt
ein Zeichen in der Luft
für einen guten Tag
hier
du bist frei

 

 

Schweigen

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Einmal
wann auch du möchtest,
komm vorbei
jederzeit
wann du das Gefühl hast,
es wird schwierig für mich,
wann ich auf der Suche bin

Wann du merkst,
dass die Kälte stärker wird
dass ich einen Rat brauche
und dass jemand mir den Weg zeigt

Wann du siehst, dass ich im Dunkeln wandere
und dass ich nachgebe
komm
der Platz wartet auf dich
damit wir
zusammen alles
abschweigen können.

Seufzer

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Von so vielen Seufzern,
musste genau dieser zu mir kommen.
Wackelig und fast unmerklich,
derjenige, der dir sagt, dass der Kampf
vergeblich ist.

Zwischen einem Schluck Kaffee und dem Zug der Zigarette,
keine zwei Versen hast du zusammen,
merkst du`s
deine Augen sind schwer,
deine Gedanken sind müde,
Seufzer,
der, der dir die Kraft raubt.

Schatten

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Ich hörte das Flüstern
das mir sagte
die Zeit ist gekommen
vielleicht ist es schon zu spät

Und ich hörte den Wind
wie er mir sang
die Zeit hier
jetzt oder nie

Und mein Schatten, hörte ich
wie er mich anflehte
“Lass dich nicht von mir stehlen!”

Was würde ich ohne Schatten tun
um die Welt laufen
ohne Form und Gesicht
Da die Sonne
uns gut tut
so erinnert uns
unser Schatten,
Dass wir existieren

WENN SCHON NIEMAND WILL

Wenn schon niemand will,
werde ich
mich selbst anklagen,
in einen versteckten Kerker
setzen.
Ich werde mir die Schuld zugeben,
dass ich nur das tat,
was sie von mir verlangten.
Ich mochte nicht,
wusste nicht,
wollte nicht
meine Stimme hören.

Wenn schon niemand will,
werde ich selbst
meine Strafe bestimmen,
eine schmerzhafte und schwierige,
länger als das Leben,
damit ich die Zeit habe,
um nachzudenken
warum liess ich zu,
ein fremdes Leben zu leben