Seufzer

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Von so vielen Seufzern,
musste genau dieser zu mir kommen.
Wackelig und fast unmerklich,
derjenige, der dir sagt, dass der Kampf
vergeblich ist.

Zwischen einem Schluck Kaffee und dem Zug der Zigarette,
keine zwei Versen hast du zusammen,
merkst du`s
deine Augen sind schwer,
deine Gedanken sind müde,
Seufzer,
der, der dir die Kraft raubt.

Schatten

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Ich hörte das Flüstern
das mir sagte
die Zeit ist gekommen
vielleicht ist es schon zu spät

Und ich hörte den Wind
wie er mir sang
die Zeit hier
jetzt oder nie

Und mein Schatten, hörte ich
wie er mich anflehte
„Lass dich nicht von mir stehlen!“

Was würde ich ohne Schatten tun
um die Welt laufen
ohne Form und Gesicht
Da die Sonne
uns gut tut
so erinnert uns
unser Schatten,
Dass wir existieren

WENN SCHON NIEMAND WILL

Wenn schon niemand will,
werde ich
mich selbst anklagen,
in einen versteckten Kerker
setzen.
Ich werde mir die Schuld zugeben,
dass ich nur das tat,
was sie von mir verlangten.
Ich mochte nicht,
wusste nicht,
wollte nicht
meine Stimme hören.

Wenn schon niemand will,
werde ich selbst
meine Strafe bestimmen,
eine schmerzhafte und schwierige,
länger als das Leben,
damit ich die Zeit habe,
um nachzudenken
warum liess ich zu,
ein fremdes Leben zu leben

Euthanasia

Die Realität schmilzt

Vor meinen Augen

Einmal werde ich auch

Asche zur Ache

Ich bete für die Welt

Die ich erschaffen habe

Mit den Wörtern die ich niemals sagte

Alle um mich herum sind müde

Sie zwingen mich

Die Stimmen aus dem Dunkeln

Zu hören

Yo rezo

Y voy a dormir